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Seminar
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)

Effektive Fehlervermeidung in Entwicklung und Produktion

Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) hat sich als effektives Tool zur Fehlervermeidung in den Unternehmen etabliert. Eine entscheidende und richtungsweisende Weiterentwicklung stellt dabei der Ansatz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) dar. Die darin beschriebene Vorgehensweise kann zweifelsfrei als systematischster und universellster Ansatz zur FMEA-Anwendung – auch außerhalb der Automobilindustrie – bezeichnet werden.

Durch die Anwendung der FMEA lassen sich Fehler frühzeitig identifizieren und durch gezielte Planung von Maßnahmen proaktiv vermeiden oder noch vor der Produktfreigabe bzw.der Produktauslieferung sicher entdecken.

Um den Lernerfolg sicherzustellen, wird die Schulung mit einem hohen Praxisanteil: „Learning by doing“ aufgebaut.

Hinweise und detaillierte Informationen zum Veranstaltungsformat finden Sie nachfolgend im Text.

Seminarinhalt auf einen Blick

  • FMEA-Anwendung nach VDA
  • Produkt-FMEA bzw. Konstruktions-FMEA
  • Prozess-FMEA
  • Praktische Erstellung von FMEAs
  • FMEA-Moderation
  • Durchgängige FMEA-Analyse von der Produkt-FMEA über die Prozess-FMEA bis hin zum Control-Plan

Ihr Nutzen

Die Teilnehmer verstehen die Grundlagen der Methodik und können eigenständig eine FMEA durchführen. Durch die Übungen vertiefen sie das neu erworbene Wissen und sammeln erste praktische Erfahrung in der Erstellung einer FMEA. Sie erkennen den Nutzen der FMEA-Methode für Ihre Entwicklungsprojekte und können beurteilen, an welchen Stellen sie sinnvoll in der Produktentwicklung und im Herstellungsprozess integriert werden kann.

Seminarprogramm

  • FMEA-Grundlagen
  • Produkt-FMEA
  • Praktische Erstellung Produkt-FMEA
  • Prozess-FMEA
  • Praktische Erstellung Prozess-FMEA
  • FMEA-Anwendung in der Praxis
  • FMEA-Moderation

Das Seminarprogramm im Detail




FMEA-Grundlagen

  • Entwicklung der FMEA
  • Fehlerentstehung, -behebung und -kosten im Produktlebenslauf
  • Produkthaftung und FMEA
  • Methodische Grundsätze der FMEA
  • Anwendungsgebiete und Nutzen der FMEA
  • Ziele und Unterschiede der FMEA-Arten
  • Die wichtigsten Änderungen der harmonisierten FMEA-Anwendung nach AIAG/VDA (2019)
  • Erfolgskritische Faktoren der FMEA-Anwendung
  • EDV-Unterstützung

Desing-FMEA

  • Systemstrukturierung:
    • Wie komme ich zu einer geeigneten Systemstruktur?
    • Wie tief muss ich das System strukturieren?
    • Block- und Boundary-Diagramme
  • Funktionsanalyse:
    • Was sind Funktionen?
    • Was sind Produktmerkmale?
    • Wie gehe ich mit allgemeinen Lastenheftanforderungen um?
    • Wie werden Funktions-/Merkmalsnetze aufgebaut?
  • Fehleranalyse:
    • Wie komme ich zu Fehlfunktionen und Fehlermerkmalen?
    • Wie werden Fehlernetze aufgebaut?
    • Wie ermittle und kennzeichne ich „Besondere Merkmale“?
  • Maßnahmenanalyse und Risikobewertung:
    • Wie stelle ich die Chronologie der Entwicklung dar?
    • Wie unterscheide ich zwischen Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen?
    • Wie erfolgt eine korrekte Risikobewertung?
    • Wie kann ich die Risikobewertung objektivieren
    • Risikobewertung mittels Aktions-Prioritäts-Tabellen (AP)
    • Überführung der AP-Tabellen in handhabbare AP-Matrizen
    • Wann liegt ein Risiko in der Produktentwicklung vor?
    • Wie muss ich die BxA- und B*E-Matrix interpretieren?
  • Risikominimierung:
    • Wie komme ich zu geeigneten Versuchsdefinitionen?
    • Wie passe ich Bewertungen an Versuchsergebnisse an?

Praktische Erstellung Design-FMEA (Teil 1 + Teil 2)

  • Systemstrukturierung
  • Funktionsanalyse
  • Fehleranalyse
  • Maßnahmenanalyse und Risikobewertung
  • Risikominimierung

Ende des 1. Seminartags gegen 17.00 Uhr

Prozess-FMEA

  • Prozessstrukturierung:
    • Wie komme ich zu einer geeigneten Prozessstruktur?
    • Nach welchen Regeln kann ich den Prozess strukturieren?
    • Wie tief muss ich den Prozess strukturieren?
    • Wie zerlege ich einen Prozessablaufplan in die wertschöpfenden Prozessschritte und die 4-6 M‘s?
  • Funktionsanalyse:
    • Was sind Produktmerkmale und was sind Prozessmerkmale?
  • Fehleranalyse:
    • Wie komme ich zu Fehlfunktionen und Fehlermerkmalen?
    • Wie unterscheide ich zwischen zufälligen und systematischen Fehlern?
  • Maßnahmenanalyse und Risikobewertung:
    • Wie erfolgt eine korrekte und objektive Risikobewertung?
    • Wie bewerte ich systematische und zufällige Fehler und die Sichtprüfung?
    • Wann liegt ein Risiko in der Produktion(splanung) vor?
    • Wie kann ich den Durchschlupf anhand der AxE-Matrix abschätzen?
  • Risikobewertung mittels Aktions-Prioritäts-Tabellen (AP)
  • Überführung der AP-Tabellen in handhabbare AP-Matrizen
  • Risikominimierung:
    • Welche Entdeckungsmaßnahmen passen zu welchen Fehlerbildern?

Praktische Erstellung Prozess-FMEA (Teil 1 + Teil 2)

  • Prozessstrukturierung, Funktionsanalyse, Fehleranalyse, Maßnahmenanalyse und Risikobewertung, Risikominimierung

FMEA-Anwendung in der Praxis

  • Kopplung zwischen Produkt-FMEA und Prozess-FMEA
  • Kopplung zwischen Prozess-FMEA und Control-Plan

FMEA-Moderation

  • Planung und Vorbereitung:
    • Wie selektiere ich relevante Produkte bzw. Prozesse mit Risikofiltern?
    • Wie muss mein Team zusammengesetzt sein?
    • Wie sollte der Raum ausgestattet sein?
  • Moderation von FMEAs:
    • Wie stelle ich die richtigen Fragen?
    • Wie dokumentiere ich die Ergebnisse?
  • Präsentation von FMEAs gegenüber dem Kunden:
    • Wie präsentiere ich eine FMEA gegenüber dem Kunden?
    • Wie wird mein Kunde die FMEA bewerten?
  • Pflege von FMEAs:
    • Wie und in welche FMEA pflege ich Reklamationen ein?
  • Ergebnisdokumentation

Ende des 2. Seminartags gegen 17.00 Uhr

Zielgruppen

Fach- und Führungskräfte aus Qualitätsmanagement, Produktentwicklung, Produktmanagement und Produktionsplanung, zukünftige FMEA-Moderatoren und Teilnehmer an FMEA-Sitzungen.

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